So stellst du eine perfekt aufeinander abgestimmte Dessous-Kollektion zusammen
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Eine praktische Dessous-Kollektion muss nicht groß sein. Sie sollte einfach zu den Situationen passen, für die du dich tatsächlich kleidest – vom ganz normalen Arbeitstag über den Abend auswärts bis hin zu entspannten Vormittagen, Urlauben und allem dazwischen. Am einfachsten gelingt der Aufbau, wenn du Dessous als Teil deiner gesamten Garderobe betrachtest und nicht als separate Kleidungskategorie.
Anstatt mehrere Versionen desselben Modells zu sammeln, solltest du überlegen, wie verschiedene Teile unterschiedliche Zwecke erfüllen können. Einige verlässliche Basics bilden das Fundament, während Sets, Nachtwäsche, Strumpfwaren und auffälligere Stücke für Abwechslung sorgen.
Beginne mit den BHs, die du am häufigsten trägst
Alltags-BHs leisten meist die meiste Arbeit in der Wäscheschublade. Die richtige Auswahl hängt von der Kleidung ab, die du trägst, und den Formen, die du bevorzugst. Ein schlichter Alltags-BH passt unter T-Shirts, Pullover, Blusen und lässige Oberteile, während eine andere Form vielleicht besser für Kleider oder tiefere Ausschnitte geeignet ist.
Es kann auch hilfreich sein, Optionen mit verschiedenen Trägerlösungen und unterschiedlicher Deckkraft zu haben. Auf diese Weise wird die Wahl der passenden Unterwäsche zu einem ganz natürlichen Teil des Ankleidens und ist kein nachträglicher Gedanke mehr.
Ergänze Unterwäsche, die zu deiner Alltagsgarderobe passt
Auch bei Slips lohnt sich diese praktische Herangehensweise. Verschiedene Schnitte funktionieren besser mit Jeans, figurbetonten Hosen, Röcken, Kleidern oder lockerer Kleidung. Neutrale Töne sind oft besonders praktisch für Alltagsoutfits, während verschiedene Farben oder Muster Abwechslung in die Schublade bringen.
Das Ziel ist nicht, jeden erdenklichen Stil zu besitzen. Eine kleine Auswahl, die zu den Kleidern passt, die du bereits im Schrank hast, ist meist viel einfacher zu handhaben.
Hebe dir passende Sets für besondere Momente auf
Dessous-Sets sind eine tolle, harmonische Option, müssen aber nicht die Basis der gesamten Kollektion bilden. Behalte einige Kombinationen, die du besonders magst, und kombiniere ansonsten einzelne BHs und Slips ganz unkompliziert mit anderen Teilen, wenn es im Alltag praktischer sein soll.
Das gibt dir auch mehr Freiheit bei der Farbzusammenstellung. Ein schwarzer BH passt zu vielen verschiedenen Slips, während sanfte Naturtöne, gedeckte Farben oder dezente Muster ganz nach deinen Vorlieben kombiniert werden können.
Schaffe Platz für Nachtwäsche und Morgenmäntel
Nachtwäsche erfüllt eine andere Funktion als Dessous, die du tagsüber unter der Kleidung trägst. Ein leichtes Pyjama-Set, ein Nachthemd, ein Morgenmantel oder ein Kimono können dafür sorgen, dass sich das Fertigmachen für das Bett wie ein bewusster Übergang vom restlichen Tag anfühlt.
Denke an deine tatsächliche Routine. Wenn du den Vormittag gerne zu Hause verbringst, ist ein Morgenmantel oder Kimono vor dem Ankleiden ideal. Wenn du schlichte Nachtwäsche bevorzugst, reicht oft schon eine kleine Auswahl an Teilen, die du im Wechsel trägst.
Setze auffällige Stücke gezielt ein
Korsetts, Strumpfwaren und auffälligere Dessous bringen Abwechslung in deine Kollektion, ohne dass sie alltagstauglich sein müssen. Strumpfhosen und Strümpfe haben zudem einen praktischen Platz in der Garderobe, besonders in Kombination mit Kleidern, Röcken oder bestimmten Abendoutfits.
Ähnlich verhält es sich mit Accessoires. Anstatt eine ganze Kollektion um Stücke für besondere Anlässe herum aufzubauen, solltest du Teile wählen, die wirklich zu deinem persönlichen Stil und den geplanten Gelegenheiten passen.
Betrachte deine Woche als Ganzes
Eine einfache Methode, um zu prüfen, ob deine Dessous-Kollektion funktioniert, ist der Gedanke an eine ganz normale Woche. Du brauchst vielleicht eine Alltags-Kombination aus BH und Slip für die Arbeit, eine andere Option für eine figurbetonte Bluse oder ein Kleid, bequeme Nachtwäsche für den Abend und ein passendes Set für das Wochenende.
Wenn du diese Situationen abdecken kannst, ohne ständig nach demselben Teil greifen zu müssen, ist deine Kollektion wahrscheinlich gut ausgewogen.
Baue deine Kollektion langsam und gezielt auf
Es gibt keinen Grund, sich sofort für eine komplette Dessous-Garderobe zu entscheiden. Beginne mit den Teilen, die du am häufigsten trägst, erkenne die Lücken und füge nur dann etwas hinzu, wenn es einen klaren Zweck erfüllt.
Eine Kollektion, die gut zusammenpasst, fügt sich letztendlich ganz natürlich in deine bestehende Routine ein. Wenn jedes Teil seine Daseinsberechtigung hat, wird das Ankleiden einfacher und die Wäscheschublade viel übersichtlicher.